Auf der Semmering Schnellstraße (S6) bei Leoben sind seit Freitag, 6. November 2026, wieder alle Fahrstreifen frei. Wie die Asfinag mitteilte, ist die Sanierung planmäßig abgeschlossen. Damit enden die Einschränkungen und die geänderte Verkehrsführung zwischen dem Niklasdorf- und dem Massenbergtunnel.
Monatelange Bauarbeiten
Über sieben Monate hinweg stand auf der S6 bei Leoben streckenweise nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Grund war die grundlegende Erneuerung der Richtungsfahrbahn Seebenstein. Der ORF Steiermark beziffert den sanierten Abschnitt mit rund vier Kilometern, ein anderer Medienbericht mit mehr als drei Kilometern. Laut 5 Minuten wird seit dem Frühjahr gebaut.
Die beiden Fahrtrichtungen der S6 sind nach den Endpunkten der Strecke benannt: Seebenstein in Niederösterreich und St. Michael in der Obersteiermark. Die Bauarbeiten betrafen den Bereich um die Anschlussstelle Leoben-Ost.
Die Sanierung der S6 bei Leoben erfolgt in Etappen. Die erste schloss die Asfinag im Vorjahr in der Gegenrichtung ab, auf der Richtungsfahrbahn St. Michael. Laut einem Bericht von MeinBezirk Leoben vom November 2025 wurden damals rund drei Kilometer Fahrbahn und sechs Brückenobjekte erneuert; die beiden Tunnel erhielten neue Technik. Für 2026 war die Richtungsfahrbahn Seebenstein vorgesehen. Beide Etappen liegen im Bereich Leoben-Ost.
Neue Technik in den Tunneln
Parallel dazu wurden die jeweils zweiten Röhren von Niklasdorf- und Massenbergtunnel sicherheitstechnisch aufgerüstet: Sie haben neue LED-Beleuchtung, eine erneuerte Lüftung sowie aktualisierte Video- und Notrufanlagen bekommen. Außerdem wurden die Tunnelsteuerung und die Verkehrsleittechnik insgesamt modernisiert.
Kosten der Sanierung nannten die vorliegenden Berichte nicht. Weitere Bauarbeiten auf diesem Abschnitt der S6 wurden bisher nicht angekündigt. Aktuelle Verkehrsinformationen veröffentlicht die Asfinag laufend auf ihren Kanälen.
Quellen
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